Breaking Bad does Shakespeare

While watching Sunday’s episode of Breaking Bad I had a rather uncanny experience brought about by my unconscious. At one point of the show Skylar reminded me a lot of Lady Macbeth. Although Lady Macbeth’s agenda is rather more devious than Skylar’s as she strives for fame and riches rather than her family’s protection, the two are very similar in their attempt to convince their husbands to commit evil deeds.

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A Girl Walked Into a Pub

I have not had the best of weeks with unemployment hanging over me like a Damoclean sword and a severe writer’s block made me believe that Marty McFly’s hoverboards will be released before my master’s thesis will be completed.

On top of this miserable week, I was stood up not once, but twice. By the same female friend with whom I had tried to have cocktails for the last few weeks. This was a moment when I was very thankful for being part of a pub community.

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How to Be a Victorian Dinner Hostess

Sometimes I talk with a full mouth, I have red wine with fish, and place my elbows on the table while eating.

But these days are over thanks to my good friend Mrs. Beeton!

Having dealt with 18th century dating guides for women for my last term paper, I am now moving on to the next part of my (pre-)Victorian self-improvement Tour de Force. Specifically the undiscovered country of the 19th century household manual.

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Frau BuchSaitens Literarischer Jahresrückblick


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Wie jedes Jahr gibt es drüben auf BuchSaiten einen literarischen Jahresrückblick und dieses Jahr darf auch mein Blog da nicht fehlen, finde ich… und scheinbar auch Frau von Saiten, die mich gerade auf Twitter aufgefordert hat, meine aktuelle Stylingprozedur für eine Familienfeier heute Abend spontan zu unterbrechen und stattdessen erstmal mein Lesejahr 2012 revue passieren zu lassen.

In dem Sinne: Wenn ich heute Abend nackt dort erscheine, Beschwerden bitte an BuchSaiten! Merci! 😉

Also, los geht’s: Hier kommt das Lesejahr 2012!

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Das war ganz eindeutig Middlemarch von George Eliot. So ein dicker, englischer Klassiker wirkt ja erst einmal furchteinflößend und abschreckend, zumal ich beispielsweise auch keine große Freundin von Jane Austen oder Charles Dickens bin. Aber als fleißige Englischstudentin sollte man das ja mal gelesen haben und daher habe ich mich herangetraut und es auch nicht bereut. George Eliot beschreibt ihre Figuren mit so viel Liebe und in so vielen kleinen Anekdoten, dass es am Ende richtig traurig war, das Buch zuzuschlagen als der Kindle mich fragte, wie mir das Buch gefallen hat. Gerne wäre ich noch etwas länger in Middlemarch geblieben…

Witzig übrigens auch, dass ich ca. 2 Wochen nach der Lektüre in der Uni zufällig ein Gespräch dreier junger Englischdozentinnen belauschen durfte, die sich allesamt eingestanden haben, dass sie ja nie etwas von George Eliot gelesen hätten. Na, sowas!

 

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Das war Christiane Rösingers Liebe wird oft überbewertet. Damals als Single mit gemischten Gefühlen über das Singledasein dachte ich mir, dass dieses Buch mich bestimmt aufheitern würde. Liebe – und vor allem die RZB (= Romantische Zweierbeziehung) soll als Mythos enttarnt werden. Super, oder? Vor allem für mich als Kulturwissenschaftlerin, die sowieso alles ideologiekritisch hinterfragt. Leider hat Frau Rösinger es etwas übertrieben: Sie findet nämlich nicht nur RZBs doof, sondern auch ihre Heimatstadt Berlin, mit Freunden Essen gehen, Kinobesuche, ihre eigenen Bandkollegen und und und. Trotz einiger interessanter Passagen über den Mythos Liebe hat mich das Buch irgendwann einfach nur noch aggressiv gemacht und ich finde, Frau Rösinger sollte sich mal eine Scheibe von Frau von Saiten abschneiden, die – zumindest auf Twitter – stets gut gelaunt und energetisch zu sein scheint. (Ich weiß Katrin, ich wiederhole mich hier, aber, es stimmt nunmal 😉

 

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Diese Frage lässt sich schwieriger beantworten, da ich gar nicht so viele neue Autoren ausgetestet habe… Mal überlegen… Vermutlich Julian Barnes. Im März habe ich sein Buch The Sense of an Ending gelesen und war von der melancholischen, gleichzeitig aber irgendwie aufheiternden Grundstimmung sehr angetan. Schön also, dass dieses Semester ein Seminar an der Uni angeboten wurde, in dem ich noch zwei weitere Werke von Barnes lesen musste/durfte. Das waren Flaubert’s Parrot und The History of the World in 10 1/2 Chapters. Beide sehr viel experimenteller als The Sense of an Ending, aber auf ihre eigene abgedrehte, postmodernistische Weise extrem unterhaltsam, vor allem History of the World, in welchem zum Beispiel die äußerst wichtige Frage gestellt wird, wie es denn sein kann, dass es Holzwürmer gibt, wenn Noahs Arche damals aus Holz war. Hätten die Holzwürmer die Arche nicht zerfressen müssen und ist Noah dieses Risiko wirklich eingegangen? Wenn ihr die Antwort wollt, lasst sie euch doch aus der Sicht eines Holzwurms präsentieren und lest History of the World.

 

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Für einen eReader-Mensch gar keine so einfache Frage. Generell finde ich ja die Cover vom Loewe-Verlag einfach nur wunderschön. Das Mädchen mit den gläsernen Füßen von Ali Shaw oder auch Von der Nacht verzaubert von Amy Plum haben einfach wunderschöne Cover. Lob an den Gestalter!

 

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?

Endlich den letzten Band von Shades of Grey. Ja, die Bücher sind schlecht geschrieben, aber meine innere Göttin verlangt nunmal danach! Jetzt hab ich den Schei die Geschichte angefangen, jetzt will ich auch wissen, wie es ausgeht.

Und natürlich etwas von John Green, nach dem die Twitter-Timeline gerade scheinbar süchtig ist.

 

So Katrin, das war mein Lesejahr. Jetzt werde ich mich weiter aufbrezeln und auf die ganzen Antworten gespannt sein. Liebste Grüße aus Nürnberg und viel Spaß weiterhin bei der Suche nach dem perfekten Entsafter. 😉

Here’s to 2012! – Mein Jahresrückblick.

Obwohl ich an Silvester traditionell arbeite, breitet sich in mir dennoch Jahr für Jahr diese nostalgisch-melancholische Stimmung aus, die mich immer wieder dazu verleitet, einmal in mich zu gehen und mein Leben zu analysieren, als wäre es ein Videospiel: Habe ich dieses Jahr genug Münzen gesammelt? Endgegner besiegt? Verbündete gefunden? Herzen kassiert?

Deshalb kommt hier mein ultimativer Jahresrückblick (geklaut von Buchsaiten und leicht modifiziert)

 

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Neutral betrachtet, würde ich eine 8,5 geben. Da das Jahr für mich aber endorphingeladen und euphorisch endet, korrigiere ich spontan auf eine 9,5.

 

2. Haare länger oder kürzer?

In etwa gleich. Mehr als die Spitzen habe ich nicht schneiden lassen.

 

3. Mehr Kohle oder weniger?

Da die zweite Hälfte des Jahres für mich stark von der TV-Show Shoppingqueen bestimmt war, eher weniger. Es regt einfach zu sehr zum shoppen an, wenn man es als Spiel sieht und ständig die Stimme von Guido Maria Kretschmer im Kopf hört, der einem zuflüstert: “Joa… Is’n Look!”

 

4. Besseren Job oder schlechteren?

Immernoch denselben, der mir sehr viel Spaß macht und nächstes Jahr – toi! toi! toi! – hoffentlich vom Neben- zum Hauptjob wird.

 

5. Dieses Jahr etwas gewonnen, und wenn ja, was?

Bei einem Gewinnspiel auf Literaturschock habe ich das Buch Samtene Nächte von der sympathischen Aveleen Avide gewonnen… Ich geb’s ja zu: Ich mag erotische Literatur.

 

6. Mehr bewegt oder weniger?

Ähem… naja… nächste Frage?

 

7. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Keine! Wohoo!

 

8. Der hirnrissigste Plan?

Ohje, da gibt es viele… Ein 4.500 Kilometer Roadtrip ohne Navi? Ein Bild von Cristiano Ronaldo in eine Unipräsentation einzubauen? Mich beim Angeln versuchen?

 

Und einer steht noch aus: Da ich es einem Freund nicht glauben wollte, dass scheinbar jeder Mann auf die Anmache “Hey, heute ist das Ende der Welt… Lust auf Sex?” mit “Ja!” antwortet, muss ich das demnächst in einem Mann-gegen-Frau-Kontest testen. Die Ergebnisse gibt’s dann nächstes Jahr im Jahresrückblick an dieser Stelle.

 

9. Die gefährlichste Unternehmung?

So richtig abenteuerlustig bin ich da nicht… Ich gehe ja nicht einmal bei Rot über die Ampel.

 

10. Die teuerste Anschaffung?

Mein MacBook Pro, mit dem ich noch immer nicht wirklich umgehen kann. Die Umstellung auf Mac ist leider nicht so einfach wie ich dachte.

 

11. Das leckerste Essen?

Alles, was ich auf meinem Roadtrip durch Frankreich und Spanien gegessen habe (Fischsuppe, Paella, Tapas en masse…) und das traditionell englische Weihnachtsessen im Pub, wo ich mich mit Truthahn, Cranberrysoße und Mince Pies vollgestopft habe.

 

12. Das beeindruckendste Buch?

Nicht unbedingt “beeindruckend” im positiven Sinn, aber sicherlich einen Eindruck hinterlassen, haben die ganzen Singleratgeber, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Aber keine Angst! Das war aus rein akademischem Interesse: Seit einer Hausarbeit über das Thema bin ich von dieser Selbsthilfeideologie ziemlich angefixt. Ich habe sogar beschlossen, Shakespeare einmal den Rücken zu kehren und meine zweite Masterarbeit über viktorianische Haushaltsratgeber zu schreiben. Mal schauen, wie es mir und Mrs Beeton – der viktorianischen Koch- und Haushaltskoryphäe so ergehen wird.

 

13. Der ergreifendste Film?

Jedes Jahr aufs Neue: Tatsächlich… Liebe!

 

14. Die beste CD?

Watch the Throne von Kanye West und Jay-Z hat mir dieses Jahr viele schöne Momente beschert.

 

15. Das schönste Konzert?

Ebenfalls Kanye West und Jay-Z in Frankfurt. Einmaliges Erlebnis.

 

16. Die meiste Zeit verbracht mit?

Guido Maria Kretschmer!

 

17. Die schönste Zeit verbracht mit?

Guido Maria Kretschmer!

Nein… Scherz beiseite: Die schönste Zeit verbringe ich mich meinen Freunden, die auch applaudieren, wenn ich in der Karaokebar eine schiefe Version von Jolene zum Besten gebe, im Pubquiz an der Charles-Dickens-Frage scheitere und sich mit mir freuen, wenn Real Madrid gewinnt… naja… manchmal zumindest.

 

18. 2012 zum ersten Mal getan?

Mit dem Auto in den Urlaub gefahren.

 

19. 2012 nach langer Zeit wieder getan?

Geangelt. Früher als Kinder hat mein Papa meine Schwester und mich manchmal mitgenommen und es war sehr schön, das noch einmal zu wiederholen. Dass ich dabei direkt einen Hecht an Land gezogen habe, war dann die Kirsche auf dem Eisbecher.

 

20. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Den ein oder anderen Kater. Den ein oder anderen Verlust. Sonst nix.

 

21. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass Cristiano Ronaldo besser ist als Messi. 😉

 

22. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Da müsst ihr doch die anderen fragen, oder?

 

23. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Meine Schwester hat sich dieses Jahr an Weihnachten richtig ins Zeug gelegt und mir einen liebevoll gestalteten Kalender geschenkt, sowie ein mit Mourinhobildern bedrucktes Kissen, mit dem ich nun kuscheln kann… aber das englische Frühstück, das mein Freund mir gestern ans Bett gebracht hat, konnte sich auch sehen lassen.

 

24. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

“Ihre Hausarbeit war sehr gut, aber sie schreiben mit einem englischen Stil.”

Ich weiß, dass das eigentlich Kritik war, aber: Bloody hell, I’m British at heart!

 

25. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

“Dos tickets cerca a Mourinho!”

Dank meinem rudimentären Spanisch, zwei Karten in der ersten Reihe bei Real Madrid gesichert und so das Highlight des Jahres erlebt.

 

26. Dein Wort des Jahres?

“Helles?”

Als der Barkeeper im Stammpub zum ersten Mal direkt wusste, was ich trinken will, wusste ich, dass ich dort akzeptiert werde. Klingt doof, aber ich bin stolz darauf, als Frau Stammgaststatus in einem Pub zu haben. Meine innere Feministin sitzt gerade Spalter-trinkend, Fußball-schauen und sehr selbstzufrieden an der Pubtheke.

 

27. Dein Unwort des Jahres?

“Frääääulein?” – ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich endlich nicht mehr Kellnern muss, um mein Leben finanzieren zu können.

 

28. Wie sieht es mit guten Vorsätzen aus?

Letztes Jahr hatte ich genau zwei, von denen ich einen eingehalten habe und einen nicht. Ich habe mir zum einen vorgenommen, sehr viel weniger auf die Meinung von anderen Leuten zu hören. Diesen Vorsatz habe ich eingehalten und fahre damit erstaunlich gut. Ich bilde mit ein, dass ich sehr viel offener und selbstsicherer bin, was mir in diesem Jahr einige neue Freunde und eine neue Beziehung gebracht hat, in der ich momentan sehr glücklich bin.

Der zweite Vorsatz war, nicht mehr wegen eines Kerls zu weinen… Ich sag nur: Damn you, George Clooney!?!?! Hätte ich The Descendants nicht gesehen und Rotz und Wasser geheult, hätte ich den Vorsatz auch eingehalten.

Nächstes Jahr will ich diese beiden Vorsätze weiterhin durchziehen, sowie einen neuen hinzufügen: Mehr Disziplin! Ein klein bisschen mehr davon könnte mir wohl nicht schaden.

 

Ich wünsche allen meinen Lesern und meiner Twitter-Timeline einen guten Rutsch und hoffe, dass das Jahr für euch ebenso gut endet wie für mich. Auf dass das neue Jahr genauso toll, unterhaltsam und hedonistisch (oops… there goes the self-control) wird wie 2012! Prost, Cheers, und Iechyd Da!